Artistvorstellung: Kerstin Eden

Am Anfang war das Bügelbrett… …mit ihrer querdenkerischen Art war Kerstin damals gar nicht bewusst, welchen Stein sie ins Rollen brachte, als sie 2003 frech das Bügelbrett ihrer Mutter stibitzte und ihre 1210er samt Mischpult darauf platzierte. Heute, zehn Jahre später, hat sie nicht nur ein paar Menschen in Sachen Home-Booth Architektur inspiriert, sondern auch vielen Partyfreaks einen ordentlichen Muskelkater auf die Beine gespielt. K wie Kerstin Bereits als blutjunges Mädchen mit dem Ravevirus infizierte, war schon früh abzusehen, dass für Kerstin ein Leben jenseits des Techno nicht denkbar sein würde.

Und tatsächlich kann man selbst heute noch die unzähligen Party nächte Ende der wilden 90er am Münsteraner Hawerkamp aus ihren Sets raushören. Geprägt von einer Zeit, wo Techno nicht nur Musikgeschmack, sondern vielmehr ein Statement über Zusammenhalt und Toleranz bedeutete, sprechen ihre Sets auch heute noch die Sprache ihrer Lebensphilosophie. Dabei klingt ihr Sound für Aussenstehende alles andere als Wamherzig, mixt sie doch am liebsten straighten Industrial Techno  mit schrägen, teils verstörenden Soundstrukturen und unermüdlich antreibenden Drums zu einem vor Energie strotzdenden Klangteppich zusammen. Wenn sie dann grinsend und mit charmanter Kompromisslosigkeit die tiefen Subbasslines auspackt, fliegt schon mal das Inventar durch die Gegend. In den vergangenen zehn Jahren hat sie ihren Ruf als nimmersatte Soundmaschine konstant ausgebaut und dabei eine beachtliche Clubhistorie und Fanbase gesammelt. Durch ihre bis zu 18 Stunden andauernden Marathon Sets im weltweit bekannten Frankfurter U60311 bekam sie nicht nur den Resident Posten angeboten; die große Liebe zum Club brachte ihr schließlich die Ehre, das letzte Set und somit den letzten Tra c k im U60311 zu spielen, den sie kurzerhand mit selbst aufgenommenen Samples aus dem Club produzierte. Damit war ihr der heißbegehrte Einstieg in Deutschlands bekanntester Booking Agentur für Technoartists,  Abstract sicher, was sie kurzerhand auf die Hauptbühnen der großen Festivals wie Mayday, Nature One, Soundtropolis, Rave on Snow katapultierte. Mittlerweile wird es kaum einen Technoclub in Deutschland geben, in dem Kerstin ihre nimmersatte Sucht noch nicht austoben durfte. Aber auch auf internationalem Parkett hat sich das deutsche „Fräuleinwunder“ längst mit Gigs quer durch Europa bis nach Hongkong und sogar Ostsibirien bewiesen.

Links:

FB: Facebook
SC: Soundcloud
HP: Abstract – Kerstin Eden

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